Donnerstag, 23. Mai 2019

Liepaja nach Pavilosta

23.05.2019

Nach einem schönen Frühstück bin ich mit zwei anderen Booten aus dem Hafen gefahren. Schnell ließ wie üblich der Wind nach und blies nur noch sehr schwach. das war das Zeichen für die Skipper die ihren Gennaker dabei hatten. Beide fuhren mir so etwas von davon und waren nur noch am Horizont sehen. Hätte ich meinen doch mal nicht zu Hause gelassen, Schwachwindphasen soll es auch im Norden des bottnischen Meeresbusen geben. Ich hoffe das rächt sich nicht. Aber dann kam der Wind wieder und drehte sich mal wieder in falsche Richtung. Ich musste mich bemühen, um einen Wende zu vermeiden und nicht zu nah ans Land zu kommen "hart am Wind" zu segeln. Das klappte bis 2 sm vor dem Hafen ganz gut, dann war mir aber klar das ich den Zeitpunkt zum Reffen deutlich verpasst habe. Ich machte einen Sonnenschuss und holte anschließend die Segel rein. So kurz vor dem Hafen am Mast arbeiten sollte nicht meine letzte Beschäftigung sein. Also Motor an und ab in den Hafen. Dort sind viele Segler, die ich bereits auf meinem Törn kennengelernt habe, versammelt. Es ist schön, wenn man hier in der Fremde auf bekannte Gesichter stößt. Der Hafen selber ist okay, erwähnenswert ist mal wieder der Hafenmeister der ein perfektes Deutsch spricht. Er hat es in der Schule gelernt und den Rest hat er sich mit deutschen TV angeeignet. Respekt, ich habe noch nicht einmal einen Dialekt gehört oder andere Eigenarten. Wer weiss was man alles mit Derrik, Tatort aus der Schweiz, Heidi Klum und dem Bohlen so alles lernen kann.
Dann das kulinarische Highligtht der letzten Tage: Einladung zum grillen auf Abraxas mit Andreas und Inge. Das Essen auf dem segeljachttauglichen Grill war echt lecker und wurde noch mit köstlichen Salaten von Inge angereichert.

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