21.05.2026
Der heutige Segeltag startet mit einem weiteren Teil der Testreihe Dieselkosten. In Klinholm ist die Tanke sehr gut anzusteuern und ich will mit vollem Tank unterwegs sein. Diese Mal kosten 43l Diesel 750 DK entsprechen 100€. Naja.
Auch der heutige Tag soll vor Allem durch segeln ausgefüllt werden. Die Ansicht der Klippen soll für lange Zeit mein wundervoller Ausblick sein. Immer wieder schön.
Durch das Abweichen von meiner geplanten Route passe ich mich dem Wind an und kann trotz mäßigem Wind gut Meilen machen. Der gerade Weg ist nicht immer der schnellste.
Ich komme gut vor der Regen weg und es stellen sich wiederholt Glücksgefühle bei fast 7 Knoten bei fast ohne Krängung ein. Bei einer Kreuzung zweier Verkehrstrennungsgebiete wird es noch mal spannend. Ein Frachter lässt sich vom Kurs her schlecht einschätzen und ich warte vor dem Eintreten in der VTG bis er passiert hat.
Segeln aus Sicht des Steuermanns
Dann gibt es wieder schöne faszinierende Windphänomene. Auf Knopfdruck ist der Wind einfach mal eingeschlafen oder dreht für 15 Minuten mal um 70 Grad. Aber ich übe mich in Geduld und warte die Veränderungen einfach ab. Auf den letzten Meilen vor dem Hafen kann ich dem achterlichen Wind nicht mehr vermeiden und übe mich im Schmetterlingssegeln. So komme ich immerhin mit über 3 Kn bis kurz vor die Fahrrinne zum Hafen.
Im Hafen cruise ich ein bisschen rum um einen geeigneten Liegeplatz zu finden. In der Regel zeigen grüne Schilder einen freien Platz an, ich sehe allerdings nur einige rote. So nehme ich einen Liegeplatz mit Heckboje, das soll ja auch geübt werden. Freundliche Nachbarn unterstützen mich sogleich mit den Vorleinen.
Blick über die Kaimauer am Liegeplatz
Der Hafen ist groß, das Hafenmeisterbüro versteckt, der Automat für das Hafengeld gibt eine Fehlfunktion bei dem Versuch auch Strom zu kaufen. Aber der freundliche schwedische Nachbar hat alles gefixed und den Hafenmeister getroffen der uns dann kostenlos mit Strom versorgt. Das ist ja mal Service.
22.05.2026
Heute werde ich die Städte Skanörs und Falsterbo erkunden. Es sind sehr alte Städte die zusammengelegt wurden. Die Entfernung des Zentren von 4 km lege ich zu Fuß zurück. Falsterbo hat ein wirklich schönes altes Zentrum mit vielen alten Bauten und mit prächtigen Villen.































