Sonntag, 5. Januar 2020

Gedser nach Orth

06.10.2019

Aufstehen bei 6°, das ist sportlich. Dennoch, es nützt nix ich will los. Bis in die Mitte des Tonnenstrichs für die Fähre muss der Motor ran, dann kommen die Segel hoch. Es ist sonnig und der Wind kommt aus einer guten Richtung mit ordentlich Power. Ich komme wirklich gut voran und das entschädigt den kalten Morgen. Mein ursprünglicher Plan war  in den Hafen Großenbrode Fähre einzulaufen. Am Anfang des Tonnenstrichs im Fehmarnsund habe ich die Segel geborgen, war der Hafen doch schon sehr nahe.  Vom Tonnenstrich aus liegt die Ansteuerungstonne nicht weit entfernt. Trotz Annäherung an den Hafen wollte die Hafeneinfahrt einfach nicht größer werden. Mit 2 Kn Strom von der Seite und 12 Kn Wind von hinten und nur 2 m Wassertiefe habe ich mich spontan gegen den Hafen entschieden. Das war mir zu eng und den Weg nach Orth kenne ich schon. Also unter die Brücke durch und schon konnte ich Kurs auf die Einfahrt nehmen. Kurz hinter der Einfahrt wurde ich schon freudigst von der Crew der Tara begrüßt. Das war mal ein schönes Einlaufen in den Hafen. Nach einer großen Hafenrundfahrt entschied ich mich für eine Box in der Nähe der Tara. Kaum festgemacht wurde ich darauf hingewiesen das die Box Rot und damit noch in Gebrauch ist. Also wieder ablegen und 20 m weiterfahren. Da auch hier ordentlich Seitenwind herrschte  und ich mich dieses mal nicht sehr geschickt angestellt habe, musste der Flaggenstock einige Blessuren hinnehmen. Aber letztendlich lag ich gut und bin erstmal zur Tara gegangen. Wir haben uns dann über unsere gemeinsamen Mitsegelboote und in der Kürze die wichtigsten Ereignisse der letzten Monate ausgetauscht. Dann wurde es auch hier empfindlich frisch und ich musste noch zum Hafenmeister. Auf dem Rückweg wärmte ich mich noch in einer Frittenschmiede auf und genoss eine Pommes Rot/Weiß. Es fühlte sich etwas komisch an in einen Hafen einzulaufen den ich am Anfang des Urlaubs auch besucht hatte.

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