Montag, 6. Juli 2026

Myggenäs nach Nordön

06.07.2026

Die Windvorhersage ist gemäßigt, es soll etwas Wind kommen. Mit Maschine los, unterwegs eine halbe Stunde im tieferen Wasser erfolglos angeln und dann tatsächlich segeln bis kurz vor die Hafenbucht. Es ist schon ganz schön wenn man im Segelurlaub dann auch mal segeln kann. 

Es ist gerade Mittag und der Hafenmeister nannte mir den ultimativen Angelspot. Wieder rein halbstündiger Spaziergang und der Platz unter der großen Autobrücke sieht vielversprechend aus. Doch, auch wenn es neben mir viele andere Angler versuchen, der einzige Erfolg ist bei einem anderen jungen Deutschen ein 5 Zentimeter Fisch der gleich wieder zurück ins Wasser darf. Aber ich habe einen schönen Gang gemacht, vorbei an einem Naturschutzgebiet.

Blick auf den Hafen
Blick auf den Hafen

07.07.2026

Es ist viel Wind vorhergesagt und ich bleibe im Hafen. Da Marsstrand nicht weit weg ist und ein Hotspot der Schönheit sein soll, entschließe ich mich zu einer Busreise. Schweden ist schon sehr digital, es werden keine Fahrpläne mehr an den Bushaltestellen ausgehangen. Nur über eine App bekommt man Auskunft. Die Busreise dauert nur 20 Minuten, vorbei an dem Angelspot an dem es schon wieder mehrere Angler versuchen.

Marsstrand ist nur über eine Fahrfahrt zu erreichen die nochmal Kronen kostet. Es ist ganz beschaulich auf Marsstrand, ich unternehme einen schönen Spaziergang entlang des Hafens und auch auf die andere Seite. Meine Nacht war nicht so gut und ich genieße ermüdet auf einer Bank das Hafen- und Touristen leben.

Ausblick auf Marsstrand
Ausblick auf Marsstrand
Gediegenes Kurhotel
Gediegenes Kurhotel
Burg auf Marsstrand
Burg auf Marsstrand
Idyllische Grundschule
Idyllische Grundschule
Ausblick von meiner Pausenbank
Ausblick von meiner Pausenbank
Straßenbild
Straßenbild
Schlechtwetter zieht auf
Schlechtwetter zieht auf
Ich bleibe bis zum ersten Regentropfen in mein Buch vertieft auf der Bank sitzen und entscheide mich spontan den Rückweg anzutreten. Das war nicht die schlechteste Idee, ich komme noch trocken auf dem Boot an. Dann allerdings geht mal wieder auf Knopfdruck der Wind los. Dieser steigert sich auf stolze 7 Bft und das im halbwegs geschützten Hafen. Da bin ich froh nicht in den Außenschären zu sein. Der Spuk hält einige Stunden an und dann beruhigt es sich wieder,


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