04.07.2026
Die Wettervorhersage lädt zu einer Ankernacht ein. Am Morgen ist so gut wie kein Wind und auch keine Welle und ich habe mir eine schöne Ankerbucht rausgesucht. Da kein Wind ist, fahre ich natürlich unter Maschine zu der Bucht. Alles ist vorbereitet, die Ankerkralle und die Handschuhe liegen bereit. Tja, die Halbwertszeit der Vorhersage beträgt so 2 -3 Stunden. In der Ankerbucht fahre ich bei 2 Metern Tiefe bis auf 300 Meter ans Ufer und habe immer noch 3 Bft. Das ist mir zuviel und ich entscheide mich noch 3 sm weiter zu den bekannten anderen Deutschen zu fahren. Die nehmen mir im Hafen auch gleich die Leinen ab, haben sie mich doch über das AIS schon gesehen. Ein günstiger Hafen mit Strom inklusive.
Nach dem Bezahlen gönne ich mir einen kleinen Spaziergang zu dem nächsten ICA Supermarkt. Ich finde es immer wieder spannend in anderen Ländern einzukaufen. Auf dem Weg dorthin muss ich durch einen Tunnel der besonderen Art.
Die Vorhersage ist wieder ungünstig und es folgt ein weiterer Hafentag. Um die Zeit gut für mich zu nutzen entscheide ich mich einen Spaziergang mit meinem Angelzeug zu unternehmen. Der Spaziergang war erfolgreich, das angeln nicht. Aber die Sonne schien und es gab einen ordentlichen Wind. Das hatte zur Folge das ich mir einen Sonnenbrand an den Armen zugezogen habe. Täuscht doch ganz schön, wenn der Wind die Verbrennung auf ein nicht spürbares Maß runterkühlt.
Am Abend gab es dann noch ein Bier auf einem weiteren Einhandboot. Einer der Moderatoren des Segelforums war mit seinem Hund hier. Das war ein sehr geselliger Abend.



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen