28.06.2026
Da es mir n Skärhalden so gar nicht gefällt, mache ich mich trotz fehlenden Windes früh auf die Reise. An den tiefen stellen lasse ich mich treiben und fordere erneut erfolglos mein Angelglück heraus. Nachdem ich nach einer Stunde ein Einsehen mit dem fehlenden Glück habe, geht es weiter. In Resö habe ich die fast freie Wahl an den Stegen, nur ein Motorboot ist vor mir da. Ein elegantes Manöver am Steg und ein geschmeidiges festmachen runden den Wassersporttag ab. Der Hafen ist nicht wirklich sehr groß, nimmt aber ordentlich Geld. Ich habe den Hafen ausgewählt, weil es eine Waschmaschine und auch ein Wlan gibt. Die Stromkosten waren exorbitant, fast 10 € für die Stromversorgung, Waschmaschine und Trockner extra bezahlen und die warme Dusche auch. Ich hatte dann Redebedarf mit dem Hafenmeister. Es ist mir ja etwas unangenehm als meckernder Tourist hier aufzulaufen, aber meine Schmerzgrenze war nun überschritten. Die Diskussion mit dem Hafenmeister ergab Verständnis, das Versprechen die Rückmeldung weiterzuleiten und das Geld für Trockner und Waschmaschine. Das ich die Dusche bezahlen muss, habe ich erst erfahren als ich drunter stand und das Abwesenheit des warmes Wasser bemerkte.
Im Verlauf des Tages füllte sich der Hafen immer mehr, ein Blick auf den schwedischen Wetterdienst lieferte dann auch den Grund. Es ist bei strahlenden Sonnenschein Wind von 6 Bft mit Böen bis 9 Bft mit Wellen über 2 Meter vorhergesagt.
29.06.2026
Die Wettervorhersage erwies sich als zutreffend. Ich habe den ganzen Tag im Boot verbracht und regelmäßig die Fender zu kontrollieren und neu auszurichten. Trotz Sonnenschein konnte man nicht draußen sitzen. Zum Glück kam die angekündigte Wellenhöhe im Hafen nicht an, der wind jedoch schon. Auf dem Bild ist nur der blaue Himmel erkennbar, ein paar Schaukronen sind kaum zu erkennen.



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen