Samstag, 27. Juni 2026

Nordkoster nach Skärhalden

 27.06.2026

Bis zum Hafen in Norwegen ist es nur 8 sm weit. da ich viel Zeit habe, fahre ich den Kanal zwischen Nord und Suedkoster langsam ab um mir alles anzuschauen. Der Wind hat eine Stärke von ca 3 Knoten und ich kann mich zu einem weiteren angelversuch gut treiben lassen. Aber selbst unterschiedliche Tiefen, unter schiedlich Techniken und Befragung des Internets zauberten mir keinen Fisch zum Abendbrot. Aber das Angeln an sich ist ja spannend. Bei der Weiterfahrt hatte ich dann plötzlich nur noch 6 Meter Wasser unter mir. Laut Plotterkarte sollten es mehr als 50 Meter sein. Ich vermute das es an dem GPS liegt, dass plötzlich solche Ungenauigkeiten auftauchen. Das könnte auch die Ursache für das Problem mit der Geschwindigkeit über Grund erklären. Laut Internet werden die GPS Signal gerne von den Russen gestört, aber wohl noch nicht in der Nordsee. Ich werde das weiter beobachten. Gegen 12:00 Uhr komme ich in Skärhalden an und es ist genau noch ein Liegeplatz frei. Der Liegeplatz am Steg ist bei fast 15 Metern Tiefe. Das fühlt sich so an, als würde ich in einer Fahrrinne anlegen. Hier herrscht totales Chaos, Unmengen von Motorbooten fahren kreuz und quer und erzeugen enormen Wellenschlag. Bis zum Abend werde ich ordentlich durchgeschüttelt und verliere teilweise die gute Urlaubslaune. Zum Glück hört das Chaos später auf, und es gibt gar keine Welle mehr.

Neptuns Thron im Hafen

Neptuns Thron im Hafen

Der Landgang führt mich gleich in einen Supermarkt. Ich finde es immer sehr spannend in anderen Ländern einzukaufen. Ich bemerke aber auch immer öfters, dass Lebensmittel in Deutschland extrem günstig sind. 

Fjällbacka nach Nordkoster

25.06.2026

Nordkoster und Suedkoster sind zwei sehr schöne Schären mit viel Natur. Da ich früh los bin und der Motor wieder ran musste, war ich auch schon mittags da. Unterwegs ereilte mich noch ein Schreck. Da meine Geschwindigkeit über Grund bestenfalls eine Annäherung ist, war ich doch überrascht, dass dann der Tiefenanzeiger komplett ausfiel. Ein Blick auf die Plotterkarte ließ mich aber wissen, die Tiefe beträgt über 200 Meter. Das kann dann der Tiefenmesser nicht mehr, ist ja auch nicht wichtig, solange ich 2 Meter Wasser unter mir habe bin ich erstmal beruhigt. Als die Tiefe wieder abnahm wurde sie dann auch wieder angezeigt. 

Ich hatte Glück und konnte im Hafen im Päckchen bei sehr netten Schweden anlegen. 

Der erste Landausflug sollte mich in einen von mir gefundenen Angelspot führen. Mit Verpflegung und Angelzeug bin ich zum Strand und von da in ein Naturschutzgebiet. Da sollten Klippen sein mit direktem Zugang zu tieferen Wasser. Nach einigen Kletterepisoden habe ich dann die Klippen erreicht und mein Glück versucht. 

Angelplatz
Angelplatz

Aber die Zeichen standen ungünstig, ich bin nicht bis in tiefere Wasser gekommen. Es gab also keinen Fisch zum Abendbrot. Dafür war die Aussicht grandios. Es fehlten nur die Palmen, dann hätte ich auch in der Karibik sein können. Da ist es wirklich sehr schön.

Strand mit Karibik Flair
Strand mit Karibik Flair

 26.06.2026

Nun wollte ich auch den Rest der Insel erkunden. Das erste Ziel sind zwei Leuchttürme von 1845. Den nicht in Maps vorhandenen Weg habe ich gefunden und der Aufstieg war nicht sonderlich beschwerlich.

Leuchtturm
Leuchtturm
 An den Anblick der Schärenlandschaft von oben kann ich mich kaum satt sehen, verzichte dennoch auf ein Video. Der näxte Abschnitt führt mich zu einem Campingplatz mit eigenen Strand und das letzte Ziel ist ein weiterer Hafen, etwas außerhalb des Kanals zwischen den Schären. Dann hatte ich mein Tagewerk an Bewegung bewältigt.

Mittwoch, 24. Juni 2026

Väjern nach Fjällbacka

23.06.2026

Der heutige Motortag beginnt mit einer sehr spannenden Kanalfahrt durch den Sotekanalen. Ein sehr enger und auch nicht ganz so tiefer Kanal, teils natürlich teils gesprengt. Auf meine Anmeldung per Funk, wie es auf der Webseite von 2024 verpflichtend steht, reagiert niemand. Wäre ja nicht dramatisch, wenn da nicht eine Brücke wäre. Die Fahrt ist beeindruckend, geht es doch mitten durch Felsen und stellenweise ist es doch recht eng. Aber als ich in die Nähre der Brücke sehe ich schon die roten Lichter die sich schnell in grüne verwandeln und die Brücke öffnet sich. Es ist bequemer geworden seid 2024.

Sotekanalen

Anschließend geht es durch den Hamburgsund, eigentlich mein Ziel. Ich habe mich aber entschieden weiter zu fahren, der Liegeplatz ist teuer und Fjällbacka ist auch sehr schön. Unterwegs komme ich an der unbewohnten Schäre Stensholmen vorbei. Anlegen kann ich nicht, aber vom Wasser aus ist eine Grabstätte zu sehen. Dort liegt der deutsche Schriftsteller Gorch Fock begraben. 

Der Hafen von Fjällbacka liegt ziemlich direkt unter einem sehr hohen Felsen. Wie so oft wenn ich denke: Wie komme ich darauf? haben die Schweden eine Holztreppe gebaut und oben eine Bank aufgestellt.

Im Hintergrund der Felsen
Im Hintergrund der Felsen
Fantastischer Ausblick
Da ich den angegebenen Filmort von Ronja Räubertochter nicht gefunden habe, bin ich die Treppe zweimal hochgelaufen. Aber es war nur ein sehr vager Hinweis auf das Filmset.
Grabhügel von 1500 vor Chr

Grabhügel von 1500 vor Chr
Wie bekommen die das hin das dieser Steinhaufen 3500 Jahre da rumliegt?
Eine weitere Attraktion in Fjällbacka ist, dass Ingrid Bergman hier viel Zeit verbracht hat und ihr Wunsch war es dann auch, dass ihre Asche hier im Meer verteilt wurde.
Büste von Ingrid Bergman
Büste von Ingrid Bergman
Bilder von Ingrid Bergman in Fjällbacka
Bilder von Ingrid Bergman in Fjällbacka
24.06.2026
Den zweiten Hafentag verbringe ich mit einer Fahrradtour. Mit dem Bropmton fahre ich zu dem 8 km entfernten Hamburgsung. Die Warnung das dass ein Weg mit vielen Höhenmetern habe ich geschmeidig ignoriert. Der Sund an sich war dann nicht halb so interessant wie vom Wasser aus. Der Kyrkesund ist einfach der schönste.
Verdiente Pause nach der Ignoranz
Verdiente Pause nach der Ignoranz
Hamburgsund, okay aber nicht atemberaubend
Hamburgsund, okay aber nicht atemberaubend

Sonntag, 21. Juni 2026

Ellös nach Väjern

21.06.2026 

Wenn das so weiter geht, kann ich den Mast bald abbauen. So etwas von Wind von vorne ließ mich wieder motoren. Zwischen den Schären traue ich mich nicht zu kreuzen und die gestrige Ansage, man solle früh im Hafen sein ,hat mich auf den direkten Weg in den Hafen Väjern gebracht. Kurz vor dem Hafen durchfahre ich wieder einen Sund. Der ist leider nicht so umwerfend wie der Kyrkesund. Aber das Fahrwasser wird wieder spannend eng und bei Gegenverkehr muss man schon gut aufpassen. Im Hafen waren die Gastliegeplätze leider nicht gekennzeichnet und ich musste erstmal im Internet recherchieren wo ich anlegen kann. Anlegen am Steg geht gut, auch wenn der westliche Wind mich ordentlich an den Steg drückt. Das folgende Bezahlen des Liegeplatzes entwickelte sich zu einem kleinen Drama. Die verwendete App akzeptierte keine meiner Kreditkarten und ich versuchte mein Glück in einem nahegelegenen Geschäft. Dort bin ich auf einen sehr freundlichen Verkäufer gestoßen der sich sehr viel Mühe gab mir zu helfen. Immerhin war Sonntag und es gibt keinen Hafenmeister mehr. Zufällig war die für Tourismus zuständige Frau von der Kommune anwesend. Sie sagte mir dann, dass niemand zum kontrollieren käme und wenn dann sollte ich mich auf sie berufen. Als Nachweis gab sie mir dann ihre Visitenkarte. Das fand ich ja insgesamt sehr erfreulich, mit so viel Unterstützung und Einsatz habe ich nicht gerechnet. Zurück auf dem Boot habe ich dann festgestellt, das die Kreditkartenzahlungen wegen einer falschen Konfiguration in der Banking App nicht funktioniert haben. Den entscheidenden Hinweis gab mir die KI, das stimmt mich schon nachdenklich.

Anschließend bin ich in den näxten Ort gegangen der direkt inmitten des Smögensundes liegt. Der Liegeplatz dort ist nahezu doppelt so teuer und der Ort bietet nicht wirklich viel. Da bin ich mit meinem günstiges Platz sehr gut bedient. Die heiße Zeit scheint doch noch nicht begonnen zu haben, ich bin der einzige Gastlieger im Hafen.

Smögensund 1
Smögensund 1
Smögensund 2
Smögensund 2


Skärhamn nach Ellös

 19.06.2026

Eine knappe 3 Stunden Fahrt führt mich in den näxten Hafen nach Ellös. Seglerisch eine unspektakuläre Fahrt, unter Motor wegen enger Fahrwasser und unpassenden Winden.  Aber ich durchfuhr mehrere Sunde unter anderem den Kyrkesund. Das war so spektakulär schön, dass ich es vergessen habe zu fotografieren. Bilder können unter Kyrkesund über Google angesehen werden.

Anlegen im Hafen dieses mal ohne Unterstützung mit einer Moringleine. Ging einigermaßen, die Übung machts. Beim erfolglosen Versuch mich mit Landstrom zu versorgen, hat mir eine nette norwegische Nachbarin viele gute Tipps gegeben. Es stellte sich heraus, dass genau die zwei Steckdosen die ich ausprobiert habe defekt sind. Des Weiteren habe ich erfahren, dass nun weiter nördlich der kostspielige Teil der Reise kommt. Auch sollte ich zukünftig rechtzeitig im Hafen sein um noch einen Platz zu ergattern. Dann habe ich erfahren, dass der öffentliche Part des Midsommar gerade vorbei ist. Nun wird privat gefeiert. Immerhin habe ich viele Frauen mit Kleidern und einem Blumenkranz im Haar gesehen, wie im Fernsehen. Am späteren Abend klangen dann aus einer am Hafen stehenden Villa viele ABBA-Songs an mein Ohr, teils mit gesanglicher Begleitung.

Der ersten Hafenrundgang endete an der Halberg-Rassy Werft. Auf der Insel Orust, auf der ich mich befinde, sind mehrere Werften beherbergt , unter anderem auch Najad. Nicht weit von Ellös liegt der Hafen von Hälleviksstrand. Dort gibt es einen Platz zu Ehren der Gebrüder Ohlson. Das waren die Erbauer meiner ersten Yacht der TROY.

Halberg-Rassy Werft
Halberg-Rassy Werft

20.06.2026

Ich werde morgens mit einem Gewitter aus meinen schlechten Träumen geweckt. Der anschließende ausdauernde Regen ließen es mich mit träumen noch mal versuchen. Als der Regen gegen Mittag vorbei war, machte ich mich ein weiteres Mal auf den Weg den Ort zu erkunden. Auf dem Rückweg fand ich einen Weg auf einen hohen Felsen, den es in Maps nicht gibt. Von da oben gab es einen fantastischen Ausblick auf die Schärenlandschaft.

Ausblick auf Schärenlandschaft

Gegen Sonnenuntergang wurde es noch mal lauter im Hafen. Da gingen doch tatsächlich mehrere gegen 22:00 Uhr in das nicht ganz so wohl temperierte Wasser um zu schwimmen. Die ganze Szene wurde von einem unglaublichen Sonnenlicht beleuchtet.

Abendlicht
Abendlicht


Mittwoch, 17. Juni 2026

Hyppeln nach Skärhamn

 16.06.2026

Wieder nix mit Wind, achterlich mit 5 Kn. Also muss der Motor wieder ran. Nach 1,5 Stunden versuche ich es mal mit segeln. Es ist, auch aufgrund der Welle vom gestrigen Tag, sehr schaukelig und wenig schnell. Aber es ist ein sehr entschleunigtes Segeln ganz in der Nähe von vielen Felsen und kleinen Schären. Bei jedoch 1,7 Kn Vortrieb wird mit das Geflatter des Segels zu viel ich packe es wieder ein. Der Gästehafen ist auf Skärhamn in der hintersten Ecke des Hafens. Ich werde sogleich von jemand aus der Hafencrew angesprochen und wir verabreden einen Liegeplatz. Sie hilft mir auch beim festmachen und schnell ist die SWIM vertäut.

Ich starte zügig zu dem näxten ICA um meine Lebensmittelvorräte wieder aufzufüllen. Der ist zum Glück nicht weit und ist gemessen an der Ortsgröße nahezu gigantisch groß. 

Danach widme ich mich nochmal meinem Plotter, ich bin noch nicht zufrieden und versuche noch das eine und andere.

17.06.2026

Heute will ich Skärhamn erkunden. Es gibt ein Aquarell Museum in der Nähe des Hafens. Aber die Gegend da ist so schön dass ich es vorziehe weiter spazieren zu gehen. Aber die Kunst am Aquarell Museum will ich nicht unerwähnt lassen.

Seezeichen aus Getränkekisten
Seezeichen aus Getränkekisten

Die Schweden haben wirklich ein gutes Auge für schöne Plätze. Ist der Platz schön, steht da ne Bank. Die gibt es viel auf den Felsen mit schönen Ausblick, aber auch am Strand. Gerne auch abseits des Weges und oft steht auch ein Mülleimer in der Nähe.

Blick vom Felsen auf enges Fahrwasser
Blick vom Felsen auf enges Fahrwasser
 

Öckero nach Hyppeln

 14.06.2026

Der Windgott ist mir nicht wohlgesonnen. Da ist nix, also werde ich die knapp 5 sm mit dem Motor zurücklegen. Die Fahrt war kurz und ereignisarm. Das Anlegemanöver war etwas herausfordernd, es gibt zwar schmale Schwimmstege, doch die haben zum Teil nur einen Befestigungsring. Es ist mir schleierhaft wie man da einhand unter etwas schwierigen Bedingungen festmachen soll. Der Steg ist auch so niedrig, dass ich mich durch die Reeling weit runter beugen muss. Aber es hat geklappt. Ein neuer Hafen auf einer kleinen Schäre. Heute ist das mein Waschtag Hafen, der freundliche Hafenmeister sagte mir, Das waschen und trocknen mit in den Hafengebühren enthalten ist. Da war dann die Beschäftigung der näxten Stunden geregelt, ich hatte da etwas gesammelt und so ein Trockner braucht eine Weile bis es schranktrocken ist.

Die Schäre Hyppeln ist übersichtlich groß, bietet aber einen Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten. Zum einen ist auf einem Felsen ein ehemaliger Bunker. Von da oben hat man einen guten Ausblick über die anderen Schären.

Schöner Ausblick auf die Schärenwelt 1
Schöner Ausblick auf die Schärenwelt 1
Schöner Ausblick auf die Schärenwelt 2
Schöner Ausblick auf die Schärenwelt 2
Auch wurde ein Strand angelegt.

Strand mit Schatzkiste
Strand mit Schatzkiste
Auf Hyppeln gibt es zwei Opferstellen. Das sind Stellen wo jemand zu Schaden gekommen ist, zB durch einen Unfall gestorben, und an den Opferstellen wird etwas geopfert damit das nicht wieder passiert.
Opferstelle
Opferstelle

15.06.2026

Einen weiteren Tag auf Hyppeln verbringe ich mit einer Wanderung. Ein Teil der Schäre fehlte noch, und der gesamte Weg mit Pausen dauerte 1,5 Stunden.



Freitag, 12. Juni 2026

Göteburg nach Öckero

 12.06.2026

Aufgrund des vorherigen Abends hat sich das Aufstehen etwas nach hinten verschoben. Da der näxte Hafen nur 6,5 sm entfernt liegt ist das gerade noch zu verschmerzen. Mein Nachbar hilft mir beim Ablegen und ich fahre die Stunde unter Motor. Der Tag fing sonnig an und ich habe sogar Sonnenblocker aufgelegt, Im Verlauf des Tages zeigte sich jedoch, dass Imprägnier Spray die bessere Wahl gewesen wäre.

Angelegt habe ich noch im Trockenen aber selbstverständlich mit dem üblichen Anlegewind von 4 Bft. Der Hafen ist kein Vergleich zu Göteburg. Es ist günstig hier, die Sanitäranlage sieht sehr neu aus und es gibt begehbare Seitenstege. Der Trockner ist leider defekt, Wäsche waschen wird also verschoben. Beim Spaziergang habe ich noch einen Fischhändler gefunden und es gibt das erste Mal Fisch in der Kombüse. Seit dem regnet es...

Die Süßigkeitenversorgung nimmt in Schweden andere Formen an, das ist es bisschen so wie mit dem Käse.

Etliche Meter Sweets
Etliche Meter Sweets


Dienstag, 9. Juni 2026

Bua nach Göteborg

 08.06.2026

Göteburg ist nur 31 sm entfernt und die Wettervorhersage ist für die folgenden Tage nicht segel geeignet. Viel Wind gepart mit viel Regen. Aus dem Gespräch am Vortag habe ich die nicht vorhandene Verlässlichkeit von Windfinder in Schweden und eine schwedische Wetter App mitgenommen. Die sagt für den heutigen Tag keinen Wind an. Genauso ist es dann auch. Einen kurzen halbstündigen Versuch zu segeln breche ich nach gähnender Langsamkeit ab. Der Motor bringt mich gut nach Göteburg. Wenn etwas mehr Tradition als das Anlegebier hat, dann ist es der Anlegewind. Es geht auf den Hafen zu und es fängt gut an zu blasen. Ich suche mir eine freie grüne Box und lege nicht an. Die Dalben stehen zu eng beieinander. Bei der näxten Box klappt es besser, elegant war es nicht. 

Ich versuche online die Hafengebühr zu bezahlen und bei keiner meiner vielen Kredit und Debit Karten klappt es. Bei der Hafenmeisterin drängelt sich ein Segler vor, der sich beschwert das seine Box belegt ist. Nämlich von mir. Das grüne Schild wurde nicht aktualisiert und ich muss den ganzen Anlegezauber wiederholen um in die Box neben meiner zu verholen. Da hatte ich so richtig Lust zu, aber trotz aller charmanten Versuche blieb die Hafenmeisterin bei der Entscheidung. Also verholen, bei der Hafenmeisterin direkt bezahlen und die SWIM Schlechtwetter fertig machen. 

Anschließend mache ich noch einen kleinen Spaziergang am Hafen. Die angrenzenden Häuser sind sehr groß, schön, mit Meerblick und mit teuren Autos vor den Türen. Da residiert wohl das obere Prozent.

09.06.2026

Der schwedische Wetterdient hat Recht. Den ganzen Vormittag Regen und das bescherrt mir wieder ein üppiges Frühstück. 


Frühstück
Frühstück

Danach widme ich mich meinem Kindl und hole den verpassten Schlaf der Tage nach. In der Nähe ist ein großer Segelausrüster und mehrere Supermärkte und ich entscheide mich in Regenklamotten zu Fuß zu gehen. Das sollte sich rächen, denn es regnete nicht und die Atmungsaktivität meiner Ausrüstung stelle ich nun ernsthaft in Frage. Aber der Einkauf hat mich versöhnt.

Bei der SWIM angekommen baue ich noch einmal meinen Steuerstand auseinander, der Raymarine Support Mensch hatte sich eine genaue Skizze meines Bootsnetzwerkes gewünscht. Ich hoffe sie hilft bei der Fehlersuche. Dann wurde der Wind auch richtig drollig, fegt er doch mit über 20 Knoten durch den Hafen.

10.06.2026
Der Raymarine Support hat mir gute Hinweise für die Verdrahtung meines Bordnetzes gegeben. Um diese Umzusetzen muss ich Kabel kaufen und radel zu verschiedenen Geschäften. Der Umbau geht dann schnell von statten und der näxte Törn wird zeigen ob nun alle Fehler behoben sind. Die Aktionen haben sich dennoch bis in den frühen Nachmittag hingezogen.
Um in die Innenstadt zu kommen fahre ich über eine halbe Stunde mit der Straßenbahn. Auch dies kann ich mit dem Handy bezahlen. Um noch ein paar Lebensmittel zu kaufen führt mich das Navi in einer der größten Konsumtempel die ich je gesehen habe. Ich benötige das Navi auch drinnen weil alles so riesig und auch unübersichtlich ist. der Schwede an sich scheint sich an den Amerikanern zu orientieren. Käse wird zB gerne in Gebinden von einem Kilogramm verkauft. In meinem derzeitigen Ein Personen Schiff habe ich keine Chance so eine Portion zu vertilgen bevor sie verschimmelt.
Das Highlight ist dann der Besuch im Jazz Club zur Session. Da man an Tischen sitzt und die einzigen freien Tische waren direkt an der Bühne, zog ich es vor an der Bar zu sitzen. Das erste Set wurde von einer bestehenden Band gespielt, die alle aussahen als wären sie weit unter 30 Jahr alt. Und sie spielten wirklich gut. Danach ging es in den offenen Teil des Abends und jeder konnte mitspielen. Gefühlt hatte kaum eine Besetzung über ein Stück hinaus Bestand, und es wurden fast alle Musiker ausgetauscht. Die Musiker Community scheint dort wirklich groß zu sein, die wenigsten wie ich waren nur zum zuhören da.

11.06.2026
Heute ist noch mal Stadt angesagt. Die letzten Tage habe ich immer gebastelt und ich will mich noch etwas durch die Stadt treiben lassen. Letztendlich lande ich im Kunstmuseum. Dort ist unteranderem das Hasselbladt Center beheimatet. Eine kleine Fotoausstellung von fotografierenden Frauen aus über hundert Jahren.
Fotoausstellung
Fotoausstellung
Litfaßsäule
Litfaßsäule
Danach flaniere ich durch das Stadtviertel Haga mit einer alternativen Einkaufsstraße.
Den Abend verbringe ich auf dem Nachbarboot. Ich wurde auf ein Bier eingeladen und es gab darüber hinaus auch einen leckeren Whiskey und einen noch leckeren Rum.  

Glommen nach Bua

 07.06.2026

Da Sonntag ist, werde ich ausschlafen und ausgiebig frühstücken. Um 09:30 geht es los, erstmal unter Motor. Nach einer guten Stunde kommt dann doch genügend Wind. Aus dem ehemals langweiligen achterlichen Wind ist ein spannender Wind geworden. Der ist dieses mal um einiges stärker und schiebt mich ordentlich vorwärts. Nur mit dem Vorsegel komme ich wirklich gut voran. Das letzte Stück packe ich das Segel wieder ein, der Wind hat ziemlich zugelegt und es gibt kurz vor Bua ein enges Fahrwasser. Im Hafen frage ich vom Boot aus um Unterstützung beim anlegen mit den Dalben und bekomme Hilfe von einem netten deutschen Segler. Die SWIM ist gut vertaut und wir tauschen noch ebnen die wichtigsten Infos aus. Wie war der Törn, wo geht es hin und wie wird das Wetter.

Bua, das ist der Name Programm. Da ist auf dem ersten Blick ... nix. Auf dem zweiten allerdings auch nicht. Ich umrunde fast den Hafen und finde immer noch nix interessantes. So genieße ich den Sonnenuntergang und ziehe mich anschließend in den Salon zurück.    

Bua die Hafeneinfahrt

Bua die Hafeneinfahrt

Samstag, 6. Juni 2026

Torekov nach Glommen

 06.06.2026

Wieder sagt die Windvorsage: wenig Wind und der schläft ein. Also wieder früh los. Und dieses mal hat es sich wirklich gelohnt. Ich bin selten so schnell mit unterschiedlichen Windstärken unterwegs gewesen. Ich hatte einfach viel Spaß beim Segeltrimm um die SWIM auf die unterschiedlichen Bedingungen einzustellen. Der Sonnerschein und kein Regen haben den Tag abgerundet. Die Hafeneinfahrt war dann doch nicht so eng und flach wie befürchtet. Ich habe dann einfach die grünen Schilder an den Boxen die das Anlegen erlauben ignoriert und mich an einer schönen Box gegen den Wind festgemacht. Glücklicherweise hat mich der nette Hafenmeister dann auch da liegen lassen, so richtig pc war das nicht.

Überschaubar gefüllt der Hafen
Überschaubar gefüllt der Hafen
Gewächs am Wasser
Gewächs am Wasser

Während es in Torekov ein kulinarisches Zentrum gibt, ist in Glommen eine Pizzaschmiede am Hafen. Ich denke das ist die einzige Möglichkeit im Ort "Essen" zu gehen. Aber es ist beängstigend ruhig und chillig hier. Die Einwohner sitzen auf Balkonen am essen, vor ihnen sitzen Vögel auf Vordächern und es ist unglaublich ruhig hier. Die Ruhe wird nur gestört wenn ein Schwede mit seinem Oltimer Amischlitten durch die Straßen cruist. Immerhin fand dieser Event zweimal statt und die Karren sind echt cool.

Helsingborg nach Torekov

 05.06.2026

Nach den Tagen des Müßiggangs und den lauen Windvorhersagen starte ich sehr früh um den meisten Wind noch mit zu nehmen. Es wird ein richtig schöner Segeltag, wenn auch mit langweiligem achterlichen Wind. Irgendwann habe ich das Geschaukel dann doch satt und fahre die letzten 2 sm mit der Maschine. Wann weiß ja nie welche Segler auch alle in den gewählten Zielhafen wollen. Die Hafeneinfahrt ist mit einer Ansteuerung ausgerüstet, nach langem suchen habe ich die unauffälligen Seezeichen auch ausgemacht die es gilt übereinander auszurichten damit man genau im Fahrwasser ist. Hat dann aber gut geklappt und ich bin voller Erwartungen in Torekov eingelaufen. Der Gasthafen befindet sich im kulinarischen Zentrum der Stadt und ich kann längs an einer Kaimauer festmachen.

Es war noch früh und ich nutzte die Zeit um mich mal wieder um meinen Autopiloten zu kümmern. Es könnte ja etwas dran sein an den Hinweisen des Supports von Raymarine worum wichtige Daten nicht berechnet werden. Nachdem ich den Steuerstand aufgemacht habe, musste ich feststellen dass er Recht hatte. 

Techtalk, kann übersprungen werden:

Das hat zwar das Problem nicht gelöst - aber es könnte zur Stabilität des Netzwerkes beitragen. Da habe ich verbotenerweise das Netzwerk zweimal mit Spannung versorgt. Okay, ein Kabel abziehen und das war erledigt. Bei der folgenden Analyse habe ich festgestellt, dass ich die Geschwindigkeit von meinem AIS und nicht vom Plotter berechnen hab lassen. Seit ich das dann umgestellt habe funktioniert wieder alles wie es soll. Da bin ich aber froh, denn ohne Autopilot ist schon echt blöd.

Jetzt geht es weiter:

Torekov ist ein sehr ruhiges verträumtes Nest. Noch ... im Sommer fahren von hier 30 000 Leute mit der Fähre zu näxten Insel. Nun waren insgesamt 3 Segelboote im Hafen.

Einsames Idyll im Hafen
Einsames Idyll im Hafen
Badesaison findet noch nicht statt
Badesaison findet noch nicht statt
Badesaison findet immer noch nicht statt
Badesaison findet immer noch nicht statt
Einfach schön hier
Einfach schön hier


Mittwoch, 3. Juni 2026

Skovshoved nach Helsingborg

 02.06.2026

Mein Stegnachbar Thomas hatte ein wachsames Auge auf die SWIM geworfen. Zum Glück hat er sich nicht gemeldet, es war alles okay. Wir haben uns leider nicht mehr gesehen, haben uns aber ein paar nette SMS geschrieben.

Das Ablegemanöver aus den Dalben hat gut geklappt und so ging es dann gleich morgens los. Der Wind war ausreichend und ich konnte gut segeln. Keine Wolke am Himmel und ich konnte gut Sonne tanken.

Sonne, blauer Himmel und Kopenhagen kaum noch zu sehen

Sonne, blauer Himmel und Kopenhagen kaum noch zu sehen

Die Fahrt führte mich durch ein Verkehrstrennungsgebiet, dass direkt vor dem Zielhafen liegt. Das ist immer ziemlich spannend, da die Manöver der Frachtschiffe nicht immer vorauszuahnen sind. Ich musste zweien ausweichen bzw. bin vor denen mit guten Abstand vorbei gekommen. Der Hafen von Helsingborg ist recht groß und bietet zum anlegen Seitenstege an, die allerdings nur mit Ringen statt mit Klampen ausgerüstet sind. Das ist einhand etwas aufwendiger, da die Stege sehr tief liegen und ich die Leinen hindurch fädeln muss. Aber hat gut geklappt, wieder keine Schramme am Boot.

Ich  bin mit dem Support von Raymarine (Hersteller meines Plotters) im regen Austausch. Ich habe die neusten Updates vor meiner Abreise installiert und es werden nun einige wichtige Daten nicht mehr berechnet. Aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass der Support zwar helfen will, aber nicht unbedingt bei meinem Problem. 

Ich habe den Rest des Tages genutzt um einzukaufen und mir die Stadt ein wenig anzuschauen. Schweden zeigt sich, was Lebensmittel angeht, etwas Kundenfreundlicher als Dänemark. Meine Vorräte sind aufgefüllt, der Kühlschrank ist voll und das Schapp mit den kleinen Giften des Alltags ist kaum noch zu schließen.

03.06.2026

Weil Helsingborg so schön ist und die Wettervorhersage böse Böen und Regen über Stunden vorhersagt, lege ich noch einen Hafentag ein.

Das Spazierengehen in Helsingborg macht wirklich Spaß. Das ist eine sehr bunte Stadt. Altes und Modernes sind hier sehr dicht beieinander. Fotografiert habe ich aber nur das alte.

Stadtrundgang 1
Stadtrundgang 1
Stadtrundgang 2
Stadtrundgang 2
Über den Dächern von Helsingborg mit Blick auf den Öresund
Über den Dächern von Helsingborg mit Blick auf den Öresund

Auch gibt es hier wohl eine größere arabische Community. Ein kleines Stadtviertel bietet überraschendes in den Geschäften an.
Geschäft
Geschäft

Und wieder gibt es Informationen von einer Litfaßsäule, leider ist für heute nichts dabei.

Litfaßsäule
Litfaßsäule

Der Nachmittag bestätigt dann die Vorhersage und es regnet. Schön ist es trocken im Boot zu sein.

Den Abend lasse ich bei einer Jazz Session im nahe liegenden Dunkers Kulturhus ausklingen.

Jazz Session
 Jazz Session
Das Ganze Vergnügen versüße ich mir mit einem gezapften schwedischen Bier für günstige 7,49 €.

Sonntag, 24. Mai 2026

Skanör nach Skovshoved

 23.05.2026

Der Morgen startet mit einer Herausforderung. Der Hafen ist rappelvoll und ich liege eingezwängt zwischen zwei größeren Segelbooten an der Heckboje. Aber es läuft gut, ohne Berührung der anderen Boote komme ich gut aus der Lücke. Der Morgen ist voller Sonnenschein und nahezu windstill. Also nur halb gute Bedingungen, so muss der Motor ran. Erst vorbei an einem Windpark und dann über den Tunnel der Öresundbrücke. Bei Kopenhagen wird es etwas rummeliger. Viele Frachter kreuzen meinen Weg und ich fahre direkt unter der Einflugschneise des Flughafens. Da landen im Minutentakt Flieger und die sind, wenn sie über mir sind, schon ganz schön tief. Kurz vor dem Ziel kommt dann doch der Wind. Aber ich fahre den Rest nun auch mit dem Motor. Der Hafen ist recht groß und ich brauche eine Weile um einen geeigneten Liegeplatz mit Dalben zu finden. Auch wenn wir keine Freunde werden, dass Anlegemanöver war okay. 

Das Hafengeld wird hier online bezahlt. Bislang habe ich weder dänisches noch schwedisches Geld in den Händen gehabt.

Am Nachmittag bekam ich noch Besuch von unseren ehemaligen Nachbarn die nun hier in der Nähe leben. Wir hatten einen schönen und anregenden Nachmittag mit Kaffee und Kuchen auf dem Achterdeck. Ich habe mich sehr über den Besuch gefreut.

Besuch von Lisbeth und Mikkel

Besuch von Lisbeth und Mikkel

Hier am Hafen steht eine sehr alte Tankstelle die 1936 von Arne Jacobsen entworfen wurde.  

Tankstelle von 1936
Tankstelle von 1936

Beim Hafenspaziergang habe ich dann noch dieses schöne Schiff gesehen.

Schönes Schiff
Schönes Schiff

Beim Gang zur S-Bahn gesehen.

Interessante Schule
Interessante Schule

Ich liebe Litfaßsäulen
Ich liebe Litfaßsäulen

25.05. bis 01.06.2026 

Ich bin für eine Woche nach Oldenburg gefahren. Fahren ist ein großes Wort, wenn man bedenkt dass die Zugfahrt nach Oldenburg 8,5 Stunden dauern sollte und wegen eines Zugbrandes über 14 Stunden gedauert hat. Die Rückfahrt hatte dann nur eine gute halbe Stunde Verspätung. Lobend muss ich allerdings erwähnen, dass die Entschädigung der DB einen Tag nach Beantragung auf meinem Konto war.



Freitag, 22. Mai 2026

Klintholm nach Skanör

 21.05.2026

Der heutige Segeltag startet mit einem weiteren Teil der Testreihe Dieselkosten. In Klinholm ist die Tanke sehr gut anzusteuern und ich will mit vollem Tank unterwegs sein. Diese Mal kosten 43l Diesel 750 DK entsprechen 100€. Naja.

Auch der heutige Tag soll vor Allem durch segeln ausgefüllt werden. Die Ansicht der Klippen soll für lange Zeit mein wundervoller Ausblick sein. Immer wieder schön.

Klippen von Klintholm
Klippen von Klintholm

Durch das Abweichen von meiner geplanten Route passe ich mich dem Wind an und kann trotz mäßigem Wind gut Meilen machen. Der gerade Weg ist nicht immer der schnellste.

Ich komme gut vor der Regen weg und es stellen sich wiederholt Glücksgefühle bei fast 7 Knoten bei fast ohne Krängung ein. Bei einer Kreuzung zweier Verkehrstrennungsgebiete wird es noch mal spannend. Ein Frachter lässt sich vom Kurs her schlecht einschätzen und ich warte vor dem Eintreten in der VTG bis er passiert hat.  

Segeln aus Sicht des Steuermanns

Segeln aus Sicht des Steuermanns

Dann gibt es wieder schöne faszinierende Windphänomene. Auf Knopfdruck ist der Wind einfach mal eingeschlafen oder dreht für 15 Minuten mal um 70 Grad. Aber ich übe mich in Geduld und warte die Veränderungen einfach ab. Auf den letzten Meilen vor dem Hafen kann ich dem achterlichen Wind nicht mehr vermeiden und übe mich im Schmetterlingssegeln. So komme ich immerhin mit über 3 Kn bis kurz vor die Fahrrinne zum Hafen. 

Im Hafen cruise ich ein bisschen rum um einen geeigneten Liegeplatz zu finden. In der Regel zeigen grüne Schilder einen freien Platz an, ich sehe allerdings nur einige rote. So nehme ich einen Liegeplatz mit Heckboje, das soll ja auch geübt werden. Freundliche Nachbarn unterstützen mich sogleich mit den Vorleinen.       

Blick über die Kaimauer am Liegeplatz

Blick über die Kaimauer am Liegeplatz

Der Hafen ist groß, das Hafenmeisterbüro versteckt, der Automat für das Hafengeld gibt eine Fehlfunktion bei dem Versuch auch Strom zu kaufen. Aber der freundliche schwedische Nachbar hat alles gefixed und den Hafenmeister getroffen der uns dann kostenlos mit Strom versorgt. Das ist ja mal Service. 

22.05.2026

Heute werde ich die Städte Skanörs und Falsterbo erkunden. Es sind sehr alte Städte die zusammengelegt wurden. Die Entfernung des Zentren von 4 km lege ich zu Fuß zurück. Falsterbo hat ein wirklich schönes altes Zentrum mit vielen alten Bauten und mit prächtigen Villen.

Alte Häuser, nicht so prächtig
Alte Häuser, nicht so prächtig
Auch eine Kirche gab es zu sehen die sogar geöffnet war.
Alte Kirche
Alte Kirche
Alte Kirche von innen
Alte Kirche von innen
Auf dem Weg fand ich dann auch noch einen ICA, ein hierzulande populärer Supermarkt. Dort habe ich mir die erste Zimtschnecke gegönnt. Auch backen können die Schweden.
Auf dem Rückweg fand ich dann noch folgendes Schild.
Entenfamilien kreuzen die Fahrbahn
Entenfamilien kreuzen die Fahrbahn

Die sind schon nett zu ihren Enten die Schweden. Anschließend war ich dann auch erschöpft von dem Spaziergang, der Auslauf auf dem Boot trainiert nicht wirklich.
Gegen Abend füllt sich der Hafen, ich kann mir vorstellen dass das etwas mit Pfingsten zu tun hat.
Absolut erwähnenswert sind die Telefonate mit Elke. So kann ich vieles mit ihr teilen, was ich sonst mit mir alleine ausmachen müsste. Und es ist schön ihre Stimme zu hören.