Freitag, 22. Mai 2026

Klintholm nach Skanör

 21.05.2026

Der heutige Segeltag startet mit einem weiteren Teil der Testreihe Dieselkosten. In Klinholm ist die Tanke sehr gut anzusteuern und ich will mit vollem Tank unterwegs sein. Diese Mal kosten 43l Diesel 750 DK entsprechen 100€. Naja.

Auch der heutige Tag soll vor Allem durch segeln ausgefüllt werden. Die Ansicht der Klippen soll für lange Zeit mein wundervoller Ausblick sein. Immer wieder schön.

Klippen von Klintholm
Klippen von Klintholm

Durch das Abweichen von meiner geplanten Route passe ich mich dem Wind an und kann trotz mäßigem Wind gut Meilen machen. Der gerade Weg ist nicht immer der schnellste.

Ich komme gut vor der Regen weg und es stellen sich wiederholt Glücksgefühle bei fast 7 Knoten bei fast ohne Krängung ein. Bei einer Kreuzung zweier Verkehrstrennungsgebiete wird es noch mal spannend. Ein Frachter lässt sich vom Kurs her schlecht einschätzen und ich warte vor dem Eintreten in der VTG bis er passiert hat.  

Segeln aus Sicht des Steuermanns

Segeln aus Sicht des Steuermanns

Dann gibt es wieder schöne faszinierende Windphänomene. Auf Knopfdruck ist der Wind einfach mal eingeschlafen oder dreht für 15 Minuten mal um 70 Grad. Aber ich übe mich in Geduld und warte die Veränderungen einfach ab. Auf den letzten Meilen vor dem Hafen kann ich dem achterlichen Wind nicht mehr vermeiden und übe mich im Schmetterlingssegeln. So komme ich immerhin mit über 3 Kn bis kurz vor die Fahrrinne zum Hafen. 

Im Hafen cruise ich ein bisschen rum um einen geeigneten Liegeplatz zu finden. In der Regel zeigen grüne Schilder einen freien Platz an, ich sehe allerdings nur einige rote. So nehme ich einen Liegeplatz mit Heckboje, das soll ja auch geübt werden. Freundliche Nachbarn unterstützen mich sogleich mit den Vorleinen.       

Blick über die Kaimauer am Liegeplatz

Blick über die Kaimauer am Liegeplatz

Der Hafen ist groß, das Hafenmeisterbüro versteckt, der Automat für das Hafengeld gibt eine Fehlfunktion bei dem Versuch auch Strom zu kaufen. Aber der freundliche schwedische Nachbar hat alles gefixed und den Hafenmeister getroffen der uns dann kostenlos mit Strom versorgt. Das ist ja mal Service. 

22.05.2026

Heute werde ich die Städte Skanörs und Falsterbo erkunden. Es sind sehr alte Städte die zusammengelegt wurden. Die Entfernung des Zentren von 4 km lege ich zu Fuß zurück. Falsterbo hat ein wirklich schönes altes Zentrum mit vielen alten Bauten und mit prächtigen Villen.

Alte Häuser, nicht so prächtig
Alte Häuser, nicht so prächtig
Auch eine Kirche gab es zu sehen die sogar geöffnet war.
Alte Kirche
Alte Kirche
Alte Kirche von innen
Alte Kirche von innen
Auf dem Weg fand ich dann auch noch einen ICA, ein hierzulande populärer Supermarkt. Dort habe ich mir die erste Zimtschnecke gegönnt. Auch backen können die Schweden.
Auf dem Rückweg fand ich dann noch folgendes Schild.
Entenfamilien kreuzen die Fahrbahn
Entenfamilien kreuzen die Fahrbahn

Die sind schon nett zu ihren Enten die Schweden. Anschließend war ich dann auch erschöpft von dem Spaziergang, der Auslauf auf dem Boot trainiert nicht wirklich.
Gegen Abend füllt sich der Hafen, ich kann mir vorstellen dass das etwas mit Pfingsten zu tun hat.
Absolut erwähnenswert sind die Telefonate mit Elke. So kann ich vieles mit ihr teilen, was ich sonst mit mir alleine ausmachen müsste. Und es ist schön ihre Stimme zu hören. 

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