23.07.2026
Um das nicht ganz so attraktive Gedser zu übergehen steht ein sehr früh Start an. Es sind 65 sm und die Windvorhersage ist okay. Direkt nach der Hafenausfahrt können beide Segel hoch und die Maschine aus. Der Wind fiert auf und ich komme im Verlauf sehr gut voran. An der Südspitze Dänemark kippt es leider. Die Wellen werden hoch und der Wind nimmt zu. Nach wenigen Seemeilen an Gedser vorbei habe ich bis zu 26 Kn Wind genau gegen an und noch über 30 sm vor mir. Ich entscheide mich dann doch für das schöne Gedser. Auch wenn der Wind nicht mehr genau von vorne kommt ist die Fahrt nach Gedser unbequem. Im Hafen bekomme ich einen schönen Liegeplatz direkt am Steg. Im Laufe der näxten Stunden kommen viele Segelboot die sich vor dem Wetter schützen wollen. Selbstverständlich wird sich gegenseitig beim anlegen geholfen. So ziemlich alle haben Schwierigkeiten in die Dalbenboxen zu kommen, der Wind kommt direkt von der Seite. Kleinigkeiten gehen kaputt, deutliche Kommandos der Skipper werden kommuniziert, aber es klappt bei allen.
Aufgrund des Wetters und des anstrengenden Tages, ich stand die ganze Zeit am Ruder, verzichte ich auf erneute Erkundungen des Ortes und gehe früh in die Koje.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen