Samstag, 8. Juni 2019

Koiguste nach Kuivastu

08.06.2019

Der näxte Schlag war nur 25 sm entfernt, ich konnte also wieder ausschlafen. Um acht frühstücken und dann noch schnell verabschieden gehen. Die Wohnmobillisten freuten sich und wünschten mir alles gute für den weiteren Verlauf des Urlaubs. Dann verabschiedete ich mich noch von Kulli. Sie erzählte mir, dass in diesem Jahr ein weiterer Film über Kihnu und ihre Schwester gedreht wird. Da bin ich ja mal gespannt.
Dann Leinen los und auf nach Kuivastu. Von den anderen Booten die weitergefahren sind wusste ich schon das der Hafen kein allzu großer Zugewinn ist. Die Überfahrt war sehr bequem, musste ich doch nur den gleichen Weg zwischen die Flachwassergebiete nehmen wie auf der Hinfahrt. Die Technik machts möglich. Als es dann ganz zügig vorwärts ging habe ich mein zweites Buch angefangen. Jack Kerouac: On the Road. Passt ja auch und das wollte ich schon lange mal lesen. 
Der Wind kam und ging und kam. Ausgerechnet bei der Hafeneinfahrt lief der Wind zu Höchstform auf. Das ist nach wie vor Einhand noch etwas schwierig für mich, bei starken Seitenwind anzulegen. Trotz Unterstützung durch den Hafenmeister schrammte ich etwas an dem Fingersteg entlang. Ich habe mich dann direkt nach den Formalitäten daran gemacht die unschönen Schrammen wegzuwischen und das Boot von außen zu putzen. Nu isse wieder schön, die SWIM. 
Dieser Hafen ist auch ohne Dorfanbindung, dafür mit Fähranbindung. Ist aber nicht so laut wie befürchtet, obwohl die Fähre direkt neben dem Sportboothafen festmacht. Anschließend habe ich noch mit dem Segler der mit mir zusammen den Schlag gemacht hat ein Anlegebier getrunken. Auch ein sehr netter Segler der sich mit einer wesentlich kleineren Yacht auf den Weg gemacht hat. Hafen ist langweilig, deshalb keine Bilder.

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