14.05.2026
Früh aufstehen um 05:30 und ablegen um 06:30. Ich bekomme Unterstützung von dem netten Nachbarn mit einem großem Motorboot mit den Leinen. In der Elbe überquere ich sogleich die Fahrrinne um den kürzesten Weg nach Brunsbüttel zu nehmen. Nicht unerwähnt sollte das große Wasserpolizeischiff bleiben, dass meinen Kurs kreuzte. Nachdem ich dann eine deutliche Kursänderung vollzog um hinter ihnen lang zu fahren, blieben die dann auch gleich stehen. Super Aktion.
Dieses Mal klappt das mit dem auflaufenden Wasser besser, ich bekomme schnell 1,5 Knoten Strömung in meine Richtung. Klappt alles prima. Dann werde ich von Elbe Traffic angefunkt. Ich antworte, wir wechseln den Kanal und ich werde gewahr, dass ich direkt auf ein Sperrgebiet zu fahre. Da bin ich schlecht vorbereitet, auf der elektronischen Karte ist keines eingetragen. So bedanke ich mich freundlich für die Information und fahre sogleich auf die andere Seite der Fahrrinne. Die anderen Segler die hinter mir fuhren waren da etwas einfacher. Die sind in der Fahrrinne entgegen der Fahrtrichtung gefahren. Kann man wohl machen, erschien mir aber nicht richtig. Das anschließende Wechseln zurück auf die andere Seite kostete mich natürlich Zeit. Das hatte zur Folge, dass ich bei der Ankunft vor der Schleuse nahezu direkt ohne Wartezeit in die Schleuse einfahren konnte.
Die anschließende Kanalfahrt ist bei x-ten Mal nicht mehr so aufregend. Nun hatte ich aber das einmalige Glück im Kanal einen Knoten Strömung in meine Richtung zu haben. Das blieb dann auch so und ich entschied mich an Rendsburg vorbei zu fahren. Die letzte Möglichkeit im Kanal zu übernachten lies ich mit dem Flemhuder See an Steuerbord liegen. Nach langen Stunden kam ich in Kiel an und wollte am Automaten die Kanalgebühr bezahlen. Nach einem gelungenen Anlegemanöver habe ich leider lesen müssen das der Automat außer Betrieb ist.
Das war ohne Anlegemanöver nicht lesbar. Die dann notwendige elektronische Bezahlung erinnerte mich mit den erforderlichen Angaben wegen 7 € Kanalgebühren an einen Hauskauf. Da wünsche ich mir doch eine moderne Lösung wie PayPal oder Wero. Der Funkkontakt mit dem Schleusenwärter war dann sehr entspannt, es sollte bald losgehen. So war es dann auch, ich durfte ohne das erforderliche Lichtsignal in die Schleuse einfahren. Ich war der Einzige in der Schleuse und der Schleusenwärter rief mir zu, dass ich nicht anlegen bräuchte sondern mich treiben lassen kann. Das war sehr relaxed, da es auf den glitschigen Schwimmstegen kaum adäquate Befestigungsmöglichkeiten gibt.
Über eine App konnte ich mir dann schon einen passenden Liegeplatz in Laboe aussuchen. Nach 13 Stunden habe ich dann erschöpft aber gut gelaunt angelegt.
15.05.2026
Ein Tag der Entspannung sollte kommen. Ein schönes und ausgiebiges Frühstück brachte neue Lebensgeister.
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Hey lieber Michael
AntwortenLöschenIch wünsche Dir allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.😁😁😁