Samstag, 5. Oktober 2019

Gislövs Läge nach Klintholm

03.10.2019

Nun werde am Morgen Schweden verlassen. Bei der Vorbereitung fiel mir auf, das ich keine dänische Gastlandfahne dabei habe. Sie mögen es mir verzeihen.
Den Motor brauche ich morgen nur um den Hafen zu verlassen. Der Wind steht gut und ich kann beide Segel setzen. Da noch etwas mehr Wind angesagt ist, mache ich gleich das erste Reff ins Groß. Es ist ein richtig schöner Segeltag, mit bis zu 8,2 Kn beim Wellen surfen gleite ich dahin. Auch das Wetter ist halbwegs erträglich, sind doch zweistellige Temperaturen. Die bis zu 120 m hohen Klippen von Mon sind schon aus 20 sm Entfernung zu sehen. So kann ich eine Weile Schweden und Dänemark gleichzeitig betrachten.
Die Klippen
Als die Wellen nachlassen wird das segeln noch schöner und immer noch schnell mit bis zu 7,3 Kn. Die letzten Schläge sollen doch noch mal richtig Spaß machen. Vor der Hafeneinfahrt haben mehrere Hafenhandbücher gewarnt. Fischernetze sollen auf beiden Seiten bis zu 1,6 sm in die Bucht ragen.
Fischernetze in der Bucht
Und so ist es denn auch. Zum Glück war ich vorgewarnt und sie sind auch gut zu sehen. Im Hafen ist nix los, zwei einsame Segelboote liegen am Steg. So kann ich mir einen schönen Platz aussuchen. Klintholm ist auch ein Fischerhafen, zur richtigen Uhrzeit ist es auch dort möglich frischen Fisch zu kaufen. Die Gelegenheit hatte ich schon lange nicht mehr, kann sie aber auch wegen der Uhrzeit nicht wahrnehmen. Nach einem ausführlichen Hafenspaziergang hatten sich auch schon drei deutsche Segelboote im Hafen eingefunden.
Ankommendes Segelboot
Schon komisch so viele Landsleute um einem herum zu haben. Ist ja auch nicht immer ein Gewinn. Zur Feier des Tages bekomme ich beim Brötchen kaufen noch 5 süße Teilchen geschenkt, die ich unter den mir auf dem Weg zum Boot angetroffenen Seglern zur deren Freude verteile.

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